**K.I.Z** ist eine Berliner Hip-Hop-Band, die für ihren provokativen und satirischen Stil bekannt ist. Gegründet wurde die Gruppe 2000 und besteht aus den Mitgliedern Tarek Ebéné (Tarek K.I.Z), Maxim Drüner (Maxim), Nico Seyfrid (Nico K.I.Z) und ursprünglich auch DJ Craft, der die Gruppe 2018 verließ. Ihre Texte sind geprägt von schwarzem Humor, gesellschaftskritischen Themen und oft ironischen Übertreibungen, mit denen sie gängige Klischees und Normen auf die Schippe nehmen. K.I.Z gilt als eine der wichtigsten deutschsprachigen Rap-Formationen, die sich bewusst von Mainstream-Hip-Hop abheben und durch ihre sarkastischen und oft grenzüberschreitenden Texte polarisieren.
Ihr erstes Album *Das RapDeutschlandKettensägenMassaker* erschien 2005 und legte den Grundstein für ihren Ruf als kontroverse und unberechenbare Rap-Gruppe. Mit den folgenden Alben wie *Hahnenkampf* (2007) und *Hurra die Welt geht unter* (2015) gelang ihnen der Durchbruch, und sie etablierten sich endgültig in der deutschen Hip-Hop-Szene. Vor allem *Hurra die Welt geht unter* war ein großer Erfolg und erreichte Platz 1 der deutschen Charts. Mit diesem Album zeigten K.I.Z, dass sie neben der Provokation auch tiefgründigere gesellschaftspolitische Themen behandeln können, etwa Kapitalismuskritik, soziale Ungleichheit und den Zustand der Welt.
K.I.Z sind bekannt für ihre spektakulären Live-Auftritte, bei denen sie oft in bizarren Kostümen auftreten und das Publikum mit energiegeladenen Performances begeistern. Ihr politisches Engagement ist ebenfalls ein Markenzeichen der Gruppe. Sie setzen sich unter anderem gegen Rassismus, Sexismus und Rechtsextremismus ein, was sich auch in ihren Texten widerspiegelt. Trotz ihres oft vulgären Humors und ihrer radikalen Aussagen ist K.I.Z eine der einflussreichsten und kritischsten Stimmen im deutschen Rap, die es versteht, Gesellschaftssatire mit provokanter Unterhaltung zu verbinden.